8. Klettersteig Bonacossasteig (2320m)

Ausgangspunkt: Bergstation des Col-de-Varda Sesselliftes (2115m).
Gehzeiten: Gesamt 6 ¾ Stunden
Sentiero Bonacosa 5 ¼ Stunden
Abstieg 1 ½ Stunden
Höhenmeter: ca. 300m
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Tourenvorschlag Tappeiner

 

Misurinasee – Rifugio Col de VardaRifugio Fonda SavioAuronzohütte - Misurinasee

Detailstrecken am Klettersteig: 35% Stahlseil sowie einige Leitern, 65% Steig und exponierter Pfad

Schwierigkeit und allgemeine Informationen: Einfacher Klettersteig, auf dem nur Abschnitte mit Stahlseilen gesichert sind. Auf den steileren Passagen erleichtern zudem Leitern das Weiterkommen. Von der Forcella de Rinbianco verläuft der Weg ausgesetzt über einen alten Kriegssteig, der die Cima Ciadin de Rinbianco auf der Ostseite quert und zum anspruchsvollsten Abschnitt der Durchquerung leitet. Leitern und Stahlseile führen durch eine oft feuchte Verschneidung aufwärts. Über Felsbänder gelangt man dann zur Forcella Longeres (2288 m), von wo sich ein grandioser Blick auf die Südwände der Drei Zinnen bietet. Wer das unschöne Spektakel bei der Auronzo-Hütte vermeiden möchte, kann von der
Scharte weglos nach links zur Drei-Zinnen-Straße absteigen.

Anfahrt und Ausgangspunkt: Bis nach Toblach, dort ins Höhlensteintal (Richtung Cortina) abzweigen und bis Schluderbach fahren. Links weiter
nach Misurina zur Talstation des Col de Varda Sesselliftes. Oder von Cortina über den Passo Tre Croci nach Misurina. Auffahrt mit dem Sessellift (Mitte Juni bis September) zum Rifugio Col de Varda (2115 m). Zu Fuß von Misurina in einer Stunde entlang des Fahrweges (Weg 120).

Zustieg: Der gesamte „Sentiero Bonacossa“ ist mit der Wegnummer 117 markiert. Von der Hütte geht man bis zur sandigen Rinne der Forcella Misurin (2380 m). Stahlseile und Holzstufen leiten hinauf in die schmale Scharte.

Routen-Info: Mehr Wanderung als Klettersteig trotz zahlreicher gesicherter Passagen. Selbstsicherung nicht notwendig.
Unbestritten einer der schönsten Höhenwege der gesamten Dolomiten, dabei nicht einmal überlaufen!
Relativ langes Unternehmen und trotz der moderaten technischen Schwierigkeiten ernst zu nehmende Durchquerung. Auf etwas weniger als der halben Wegstrecke trifft man auf die Schutzhütte Fonda Savio, wo man die Tour eventuell abbrechen und ins Tal absteigen kann. Der Sentiero Bonacossa, der gleich hinter der Hütte steil abwärts führt, wird auf dem zweiten Abschnitt etwas anspruchsvoller.

Charakteristik und technische Details: Dieser leichte Klettersteig, der zwischen den gesicherten Abschnitten viel Gehgelände (Trittsicherheit ein Muss!) aufweist, gehört zu den schönsten Höhenwegen der Dolomiten. Entlang des Weges, der die wilde Cadinigruppe von Süden nach Norden durchquert, gilt es mehrere kurze Gegenanstiege zu überwinden. Aufgrund des nahen „Drei-Zinnen-Zirkus“ ist der Weg nicht übermäßig überlaufen.

Abstieg: Von der Auronzo-Hütte (2320 m) mit dem Linienbus nach Misurina; oder über den Weg 101 absteigen bis zur Drei-Zinnen-Straße in der Nähe der Mautstation. Vorbei am Lago de Antorno und am Campingplatz nach Misurina. Über den Spazierweg am Ostufer des Lago di Misurina zur Talstation des Sesselliftes.

Highlights: Eigentlich ist der ganze Weg „high“, besonders spannend dabei der Aufstieg in die Forcella del Diavolo. Das tolle Schlussbild liefern dann die Drei Zinnen.

Karte: Klettersteig Bonacossasteig
 

 

 

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