2. Ferrata Marino Bianchi (3154m)

Klettersteig Ferrata Marino Bianchi

Ausgangspunkt: Forcella Stounies (2918m)
Gehzeiten: Gesamt 6 Stunden
Aufstieg 3,5 Stunden
Abstieg 2,5 Stunden
Höhenmeter: ca. 1.100m
Schwierigkeit: schwer
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Tourenvorschlag Tappeiner

 

Passo Tre Croci – Rifugio Lorenzi/Forcella Stounies – Cima di Mezzo – retour

Detailstrecken am Klettersteig: 95% Stahlseil, 5% Leitern

Schwierigkeit und allgemeine Informationen: Teilweise recht exponierter Klettersteig; ein sehr steiler, abdrängender Spalt im oberen Drittel verlangt Kraft und Geschick (besonders im Abstieg). Zwei luftig angebrachte Leitern entschärfen die abdrängenden, gelben Wandstufen. Die alten Stahlseile wurden erst kürzlich ersetzt, wobei an den schwierigsten Stellen der Route der Auf- und Abstieg getrennt gesichert wurden, um Staus zu vermeiden. Im Frühsommer kann man wegen der nordseitigen Lage und der Höhe des Klettersteiges oft noch auf Altschneereste treffen.

Anfahrt und Ausgangspunkt: Von Cortina auf der Straße zum Passo Tre Croci bis zum Parkplatz bei der Talstation des Sesselliftes Son Forca. Auffahrt mit dem Sessellift bis zum Rifugio Son Forca auf 2215 m. Der Weiterweg bis zur Forcella Staunies (2932 m) muss zu Fuß bewältigt werden, da der Gondelbetrieb eingestellt wurde (Stand April 2017); ca. 2 Stunden.

Zustieg: Von der Bergstation Son Forca (2918 m) nordöstlich durch das immer steiler werdende Tal bis zur Forcella Staunies, dann in wenigen Minuten zum Rifugio Lorenzi (geschlossen!), in dessen unmittelbarer Nähe der Klettersteig beginnt.

Routen-Info: Interessante aber, seit Stilllegung der Gondel zu Forcella Staunies, sehr lange Gipfeltour; abwechslungsreicher Klettersteig mit ausgesetzten Passagen und kurzen Gegenanstiegen. Bei unsicherer Wetterlage (Gewitter, Regen, Schnee) ist große Vorsicht geboten, da der Abstieg über den Klettersteig erfolgt. Der Aufstieg wird gerne in Kombination mit der kurzen Variante des Ivano-Dibona-Steiges gemacht.

Charakteristik und technische Details: Zum Teil recht anspruchsvoller Klettersteig, komplett mit Stahlseilen und Leitern gesichert.

Abstieg: Über den Klettersteig.

Markierung: immer den Drahtseilen nach

Highlights: Panorama und Tiefblick in den Talkessel von Cortina d’Ampezzo. Die Gratroute bietet zahlreiche Action- und Landschaftsmotive

Ferrata Marino Bianchi
 

 

 

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