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9. Klettersteig Monte Piano (2320 m)

Ausgangspunkt: Parkplatz nördlich des Dürrensees (1403 m) an der Staatsstraße
Gehzeiten: Gesamt 5 ½ Std., Aufstieg 3 Std., Abstieg 2 ½ Std., mit dem Heeresbergführersteig gut 6 Std.
Höhenmeter: ca. 900 m
Schwierigkeit: 3

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Tourenvorschlag Tappeiner

Wegbeschreibung

Detailstrecken am Klettersteig:
95% Stahlseil,
5% exponierter Pfad

Dürrensee – Bilgeri/Pioniersteig Nr. 6 – Schluderbach - Dürrensee

Schwierigkeit und allgemeine Informationen

Einfacher, kurzer Klettersteig durch die nach Norden ausgerichtete Gipfelwand des Monte Piano. Die gesamte Route führt durch eine geschichtlich besonders interessante Gegend. Schon während des Aufstieges zum Monte Piano begegnet man Überresten aus dem Ersten Weltkrieg. Die weitläufige Kuppe des Berges selbst wurde in ein Freilichtmuseum verwandelt, zudem ist der Rundblick von diesem einst so heiß umkämpften Ort ein Erlebnis für sich. Während sich am Monte Piano die Touristen tummeln, bleibt der Hauptmann-Bilgeri-Steig weiterhin eine ruhige „Angelegenheit“! Der Abstieg vom Monte Piano ist lang und steil!

Anfahrt und Ausgangspunkt

Durch das Pustertal bis nach Toblach, dort ins Höhlensteintal (Richtung Cortina) abzweigen und bis zum Hotel „Drei-Zinnen-Blick“ fahren. Dort gibt es auf der linken Seite einen großen Parkplatz, wo auch der Weg Nr. 6 beginnt, der zum Einstieg führt. Oder etwas weiter bis zum Parkplatz nördlich des Dürrensees.

Zustieg

Vom Parkplatz (1406 m) folgt man dem Schotterweg ins Rienztal. Nach ca. 300 m zweigt man rechts ab und geht über den Weg Nr. 6 weiter. Man überquert das Bachbett der Rienz und gelangt so zum Fuße des Monte Piano, wo der Weg in vielen Kehren aufwärts führt (Beschilderung „Monte Piano“ oder „Pioniersteig“ – Nr. 6). Oberhalb eines Absatzes (kleiner Soldatenfriedhof) befindet sich die Abzweigung zum Klettersteig (hier weitergehen bis zu einem Schild mit dem Hinweis „Klettersteig“).

Routen-Info

Relativ lange Tour mit beachtlichem Höhenunterschied und langem, steilem Abstieg. Der eigentliche Klettersteig macht nur einen relativ kurzen Teil der Route aus. In der Gesamtheit sicherlich mehr eine schöne und anspruchsvolle Bergtour als ein Klettersteigunternehmen! Ausgesetzte Stellen im Zustieg sind mit Stahlseilen gesichert; trotzdem ist absolute Trittsicherheit angesagt.

Charakteristik und technische Details

Kurzer und relativ einfacher Klettersteig mit langem Zustieg. Der Aufstieg ist bis auf eine kurze Gehpassage komplett mit Stahlseilen gesichert. Der Steig wurde vor einigen Jahren restauriert. Obwohl Teilstrecken am steilen Zustieg ebenfalls gesichert sind, ist absolute Trittsicherheit Voraussetzung.

Abstieg

Vom Gipfel des Monte Piano (2305 m) folgt man dem gut markierten Weg (Höhenweg Nr. 3, bzw. Weg Nr. 6) übers Plateau mit seinen Schützengräben bis zu einer Wegverzweigung. Dort folgt man dem Weg Nr. 6A zur Scharte „Forcella dei Castrade“ und steigt von dort über den Touristensteig (Nr. 6A) über zahlreiche Kehren hinunter ins Tal. Man geht über den Weg Nr. 6A talauswärts, Richtung Dürrensee.

Markierung

Rot-weiß-rot mit der Nr. 6 bzw. 6a.

Highlights

Eindeutig das Gipfelpanorama mit Tiefblicken. Am Pionierweg interessante Motive, ebenso im Bereich des Gipfelplateus und tiefe Einblicke in die Geschichte des 1. Weltkrieges


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