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18. Via Ferrata Ettore Bovero – Col Rosà (2.166 m)

Schwierigkeit: 3
Gesamtbewertung: 2

 

Detailstrecken am Klettersteig 65% Stahlseil und Eisenbügel, 5% leichte Kletterei, 30% Steig
Zeit insgesamt: ca. 5 Stunden
Aufstieg und Abstieg: 900 Hm
Zustiegszeit: ca. 2 Stunden
Zeit am Klettersteig: ca. 1,5 Stunden - 260 Hm
Abstieg: ca. 1,5 Stunden
Ausrichtung: Süd

Tour als PDF-Download

Anfahrt und Ausgangspunkt

Bis nach Toblach, dort links ins Höhlensteintal nach Fiames, kurz vor Cortina. Zum Camping Olympia (großes Hinweisschild) knapp 1 km nach dem Albergo Fiames rechter Hand. Begrenzte Parkmöglichkeiten beim Eingang zum Campingplatz.

Schwierigkeit und allgemeine Informationen

Abwechslungsreicher, in kurzen Teilstücken sehr steiler und auch ausgesetzter Anstieg in durchwegs gutem Fels. Oft dünnes Stahlseil mit langen Abständen zwischen den einzelnen Verankerungspunkten, Eisenbügel entschärfen die letzten Steilstufen kurz unterhalb des Gipfels. Die Freikletterstellen am Zustieg verlangen absolute Trittsicherheit; auch gibt es am Klettersteig selbst ein paar sehr luftige, ungesicherte Passagen.

Zustieg

Der Klettersteig ist direkt am Campingplatz (1.283m) ausgeschildert. Man geht auf der Fernstraße bis zur ersten Weggabelung, biegt dort links ab (Beschilderung) und wandert auf dem Weg Nr. 408 angenehm zum Passo Posporcora (Hinweistafel Klettersteig). Nun steil und zum Teil über Felsstufen (leichte Kletterei zum Einstieg).

Routen-Info

Langer, aber angenehmer Zustieg, der ab dem Passo Posporcora (1.711m) steil und anspruchsvoll wird (kurze Kletterstellen im I. Grad). Der Abstieg ist ebenfalls lang und zum Teil steil; besonders am Gipfelplateau ist auf die Steinmännchen sowie auf die roten Markierungen zu achten (strikt die nördliche Richtung einhalten und nicht den Steigspuren nach Westen folgen!). Der Klettersteig selbst ist verhältnismäßig kurz, jedoch sehr schön zu begehen.

Charakteristik und technische Details

Verhältnismäßig kurzer, aber nicht zu unterschätzender Klettersteig mit einigen Steilpassagen in durchwegs gutem und griffigen Fels (Klettererfahrung von Vorteil!). Bis auf kurze Abschnitte ausschließlich Stahlseilsicherung, die jedoch genügend ist, da immer ausgezeichnete Tritte und Griffe vorhanden sind. Zum Teil recht ausgesetzte Wegführung direkt am Grat. Langer zu-und Abstieg.

Abstieg

Achtung am Gipfelplateau! Ein Einfädeln in den falschen Abstieg ist hier leicht möglich (nicht den Steigspuren Richtung Westen folgen!). Der Abstieg ist rot markiert (Nr. 447) und verläuft vom Gipfel in nördliche Richtung (am Start auf die Steinmännchen achten).

Highlights

Die steilsten Klettersteigpassagen und die Rundschau vom Col Rosà auf die Tofane, den Cristallo und den Sorapis.


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