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10. Alpinsteig (2.717 m)

Schwierigkeit: 2
Gesamtbewertung: 2

 

Detailstrecken am Klettersteig 50% Stahlseil, 50% Steig
Zeit insgesamt: ca. 5 Stunden
Aufstieg: 490 Hm
Abstieg: 1.200 Hm
Zustiegszeit: ca. 1 Stunde
Zeit am Klettersteig: ca. 2 Stunden - 340 Hm
Abstiegszeit: ca. 2,5 Stunden
Ausrichtung: West

Tour als PDF-Download

Schwierigkeit und allgemeine Informationen

Der Alpinisteig verläuft ohne großen Höhenunterschied durch die Westflanke des Elfers, wobei er natürlichen Felsbändern folgt. Zum Großteil handelt es sich bei diesem Steig mehr um eine anspruchsvolle Bergtour auf ehemaligen Kriegssteigen, als um einen Klettersteig. Trotzdem, ist die Begehung der schmalen Felsbänder, die bestens mi Stahlseilen gesichert sind, eine sehr luftige Angelegenheit. Der Abschnitt von der Elferscharte zur Sentinella-Scharte birgt die eigentlichen Schwierigkeiten.

Zustieg

Von der Carducci-Hütte folgt man dem Weg zum Giralba-Joch (2.297m), steigt auf der Nordseite kurz ab und zweigt dann rechts ab. Man trifft auf den Weg Nr. 101 von der Zsigmondy-Hütte und folgt dem Weg absteigend (vorbei an der Abzweigung Hochbrunnerschneide) bis zum Beginn des Bandes „Cengia della Salvezza“ (Beginn des Alpinisteiges).

Routen-Info

Der erste Teil der Route ist technisch einfach und die zum Teil sehr ausgesetzten Passagen sind gut mit Stahlseilen gesichert. Im sogenannten „Äußeren Loch“ liegt oft Restschnee: Vorsicht bei der Querung! Der zweite Teil der Strecke, der Abschnitt zwischen Elferscharte und der Sentinella-Scharte, ist technisch schwieriger (Sicherungen in sehr schlechtem Zustand); besonders im Frühsommer muss man oft heikle Querungen durch noch schneegefüllte Rinnen meistern. Als Teilstück der Umrundung der Hochbrunnerschneide endet der Alpinisteig in der Sentinella-Scharte (2.717m).

Abstieg

Von der Scharte steigt man steil durch das ostseitige Kar in das Vallon Popera ab und folgt dann dem markierten Weg zur Berti-Hütte und weiter zum Ausgangspunkt, dem Rifugio Lunelli.

Der Alpinisteig als Tagestour -

hier bieten sich folgende Möglichkeiten von Sexten aus an:
  • Man wandert vom Parkplatz im Fischhleintal (1.450m) vorbei an der Talschlusshütte zur Zsigmondy-Hütte (2.224m) und folgt dem Weg Richtung Giralba-Joch. Bei einer Wegverzweigung unterhalb vom Joch geht man auf dem Weg 101 Richtung „Inneres Loch“ und vorbei an der Abzweigung zur Hochbrunnerschneide bis zum Beginn des Bandes „Cengia della Salvezza“ (Beginn des Alpinisteiges):
    1. Von der Elferscharte hinunter zur Anderter Alm und weiter über den Weg Nr. 122 zum Ausgangspunkt;
    2. Von der Elferscharte weiter zur Sentinella-Scharte. Unterhalb der Scharte (Wegverzweigung) steil hinunter ins Anderteralpenkar (Stahlseile) und über den Geröllhang abwärts, bis man auf den Weg Nr. 124 trifft. Der weitere Abstieg erfolgt über den Weg Nr. 122 zurück zum Ausgangspunkt (diese Variante ist wegen des Wegabschnittes Elferscharte-Sentinella-Scharte und wegen des steilen, stahlgesicherten Abstieges von der Sentinella-Scharte um einiges schwieriger). Auf-und Abstieg jeweils 1.400 Hm, ca. 8 ½ Stunden.
  • Man fährt mit der Gondelumlaufbahn zur Bergstation Rotwandwiesen (1.914m) und folgt dem Weg 100, bis links ein Steig abzweigt, der über die Rotwandköpfe zum Einstieg des Rotwandklettersteiges führt. Man folgt dem Klettersteig, geht an der Wurzbachstellung (Überreste aus dem Ersten Weltkrieg) vorbei und steigt weiter, bis zu einer Wegverzweigung (Anderterscharte, 2.698m). Dort verlässt man den Aufstieg zur Rotwand, der nach links weiterführt und folgt einer Steigspur abwärts bis zur Geröllrinne, die von der Sentinella-Scharte herunterzieht. Steil und mit Hilfe von Stahlseilsicherungen klettert man aufwärts, bis die Route in den Alpinisteig mündet. Abstieg hinunter zum Parkplatz im Fischleintal (Busverbindung zum Startpunkt). Aufstieg 900 Hm, Abstieg 1.400 Hm, ca 7 ½ Stunden

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