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3. Große Kinigat Klettersteig - Ferrata Monte Cavallino (2.689 m)

Schwierigkeit D (schwierig): 4
Gesamtbewertung: 3

 

Aufstieg gesamt: 940 Hm
Kletterzeit: 2 Stunde
Gehzeit gesamt: 5-6 Stunden
Absicherung: sehr gut
Zustieg zur Wand: 1 Stunde
Abstieg: 1,5 Stunden
Ausrichtung: Nordost

Tour als PDF-Download

Anreise und Ausgangspunkt

Nach Österreich in Richtung Sillian, kurz nach Sillian zweigt man bei Tassenbach rechts ins Tiroler Gailtal ab und fährt nach Kartitsch. Durch den Ort durch, bis man nach Kartitsch - Ortsteil Erschbaum kommt. Dort zweigt man rechts ab zum Sägewerk (rechts runter zum Bach). Beim Sägewerk beginnt die Schotterstraße ins Erschbaumertal - Zufahrt bis zum kleinen Parkplatz kurz vor dem Straßenende wird derzeit geduldet (Fahrzeug mit höherem Radstand wird benötigt). Wer das Auto beim Sägewerk stehen lässt, muss mit einer zusätzlichen Zustiegszeit von ca. 1,5 Stunden rechnen.

Charakter und allgemeine Informationen

Der Klettersteig auf die Große Kinigat ist ein schwieriger, alpin angehauchter Klettersteig. Die Route zieht an einem großen Pfeiler hinauf und hat vor allem im unteren Teil einige knackige Kletterstellen, meist sind es steile Platten, die nur mit wenigen Trittklammern ausgestattet sind. Die Tour sollte nicht unterschätzt werden - Kletterlänge sind satte 650 m. Gesamt eine landschaftlich sehr eindrucksvolle Tour, bei der man beim Abstieg über den Hintersattel auch bei der urigen Filmoor -Standschützenhütte vorbeischauen kann.

Zustieg zur Wand

Vom Parkplatz im Erschbaumertal folgt man dem Wanderweg in Richtung Filmoor-Standschützen Hütte. Nach der Tascharrhütte (kleine Hütte am Weg) gelangt man in ein grünes, flacheres Hochtal. In diesem ist in der Mitte eine Felsformation. Direkt vor dieser verlässt man den Weg und steigt rechts dieser Felsen entlang der roten Punktmarkierung zum Einstieg auf.

Routen-Info

Bereits zu Beginn führt der Steig ziemlich steil aufwärts und kurz danach über glatte Platten weiter. Steil über einen Pfeiler und über eine weitere steile Wand auf das Kartitscherköpfl (2.290 m). Von dort über eine kurze steile Wandstufe, danach wieder über glatte Platten zur Silberplatte. Weiter durch die Rote Rinne (rote Felsen) und dann rechts vom Grat über leichteres Gelände zu einer plattigen Querung. Zuletzt über Schutt und Geröll in etwa 25 Minuten zum Gipfelkreuz. Die Schwierigkeiten liegen im unteren Teil am sogenannten Elfenbein Pfeiler und dem Schwitzer Wandl, aber auch die Platte nach dem Kartitscher Köpfl (2.290 m) hat es in sich.

Abstieg

Vom Ausstieg entlang der Punktmarkierung zum Wanderweg und auf diesem links zum Gipfel. Vom Gipfel ganz kurz absteigen und dann markant links auf der Rampe (A bis B) zum Wandfuß. Dort links zum Hintersattel (von dort kurzer Abstecher zur Filmoor Standschützen Hütte möglich) und weiter links über einen weiteren Sattel zurück ins Tscharrtal, dort trifft man auf den Aufstiegsweg.

Variante über die "sandige Runscht": Man folgt vom Gipfel dem Weg westlich in Richtung Kleiner Kinigat, nach einer seilversicherten Passage (A bis B) kommt man in einen grasigen Sattel mit Wegweisern und Stellungen. Dort nun nördlich in die Runschten hinunter zum Aufstiegsweg (unmarkiert, deutliche Steigspuren vorhanden, steile Schutthalde).

Die Runschten spart ca. 30 - 45 Min. gegen über dem Weg über den Hintersattel, ist aber landschaftlich nicht wirklich eindrucksvoll.

Ausrüstung

Komplette Klettersteigausrüstung. Schuhe mit denen man auf glatten Platten gut stehen kann (evtl. Kletterschuhe). Für Schwächere evtl. ein Sicherungsseil.

Bemerkung

Klettersteig ist gut mit Stahlseil und wenigen Trittbügeln gesichert. Bei Nässe sollte man den Steig meiden. Leute mit schlechter Fußtechnik werden sich vermutlich schwerer tun und die D-Stellen eher als D/E empfinden.
Vor allem im unteren Teil sollte man darauf achten keine Steine loszutreten.

Achtung: Auf dem gesamten Klettersteig gibt es keinen Notausstieg!


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