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7. Paternkofel Schartenweg (2.744 m)

Schwierigkeit: 2
Gesamtbewertung: 2

 

Detailstrecken am Klettersteig 70% Stahlseil, eine Eisenleiter, 30% Steig und exponierter Pfad
Zeit insgesamt: ca. 6 Stunden
Aufstieg: 750 Hm
Abstieg: 420 Hm
Zustiegszeit: ca. 2,5 Stunden
Zeit am Klettersteig: ca. 1,5 Stunden - 210 Hm Aufstieg / 100 Hm im Abstieg
Abstiegszeit: ca. 2 Stunden
Ausrichtung: Ost

Tour als PDF-Download

Anfahrt und Ausgangspunkt

Bis nach Toblach, dort links ins Höhlensteintal (Richtung Cortina) abzweigen und bis Schluderbach fahren. Links weiter Richtung Misurina. Kurz vor der Ortschaft links abbiegen und über die Mautstraße hinauf zum großen Parkplatz bei der Auronzohütte. Auch vom Fischleintal oder Innerfeldtal zu Fuß erreichbar.

Schwierigkeit und allgemeine Informationen

Dieser recht beliebte Anstieg, der auch als Übergang zur Büllelejoch-Hütte genutzt wird, ist sicherlich die schönste und lohnendste Route zum Paternkofel. Wer eine einsame Gegend sucht, ist hier aber völlig fehl am Platze. Der Aufstieg ist gut gesichert, die Stahlseile und Verankerungen sind neu. Auf der Gehstrecke ohne Stahlseilsicherung ist absolute Trittsicherheit gefragt. Ebenso auf der Abstiegsvariante hinunter zum Paternsattel. Der Abschnitt Gamsscharte-Gipfel ist meist hoffnungslos „verstopft“.

Zustieg

Von der Auronzo-Hütte (2.326m) folgt man den Massen zum Rifugio Lavaredo und geht auf dem rechten Weg (Fahrweg) Richtung Paternsattel weiter bis zu einer schilderten Abzweigung. Man folgt dem Weg Nr. 104 zum Büllelejoch, wobei man zuerst einmal ca. 200 Hm absteigen muss. Am Büllelejoch (2.522m) ist der Klettersteig ausgeschildert. Der Weg führt vom Joch zuerst entlang eines Karrenweges nach Süden; es folgt ein kurzer Abstieg und dann die Querung nach rechts (Richtung Westen) zur Seescharte (2.552m). Ein Steig führt am grasigen Hang aufwärts bis zum Beginn des Klettersteiges.

Routen-Info

Diese relativ einfache und in ihrer Länge nicht zu unterschätzende Runde hat ihre Tücken. Im Aufstieg wie im Abstieg ist immer wieder mit Gegenverkehr zu rechnen. Beim Kreuzen mit anderen Bergsteigern ist besondere Vorsicht geboten. Stabiles Wetter ist hier ebenfalls Voraussetzung; ein Sommergewitter am exponierten Kamm ist sicherlich keine willkommene Einlage. Beide Abstiegsvarianten (hinunter zur Drei-Zinnen-Hütte oder hinüber zum Paternsattel) setzt absolute Trittsicherheit voraus.

Charakteristik und technische Details

Gut gesicherter Klettersteig mit exponierten Gehpassagen. An der Gamsscharte kann die Tour abgebrochen werden; dort besteht die Möglichkeit zum Abstieg. Der erste Teil des Gipfelanstieges ist im Vergleich zum restlichen Klettersteig steil und fordernd; der Abstieg vom Gipfel erfolgt über denselben Weg!

Abstieg

Vom Paternkofel (2.744m) steigt man über den Aufstiegsweg zurück in die Gamssscharte (2.650 m). Von dort kann man über den De-Luca-Innerkofler-Steig zur Drei-Zinnen-Hütte (2.405m) absteigen und über den Paternsattel (2.454m) zurück zum Ausgangspunkt wandern. Oder man wendet sich auf der Gamsscharte gegen Süden, steigt durch die Rinne ab (zum Teil verblasste rote Markierungsdreiecke) und folgt dem altern Kriegsweg zurück zum Paternsattel. Der technisch relativ einfache Abstieg ist nur teilweise gesichert, zum Teil aber sehr ausgesetzt und verlangt absolute Trittsicherheit.


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