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11. Via Ferrata Mario Zandonella (2.936 m)

Schwierigkeit: 3
Gesamtbewertung: 2

 

Detailstrecken am Klettersteig 75% Stahlseil, einige Eisenleitern, 25% Steig und gutes Gehgelände
Zeit insgesamt: ca. 9 Stunden
Aufstieg und Abstieg: 1.340 Hm
Zustiegszeit: ca. 3,5 Stunden (inklusive Rotwand-Klettersteig)
Zeit am Klettersteig: ca. 3 Stunden - 320 Hm (sowohl im Auf- als auch im Abstieg)
Abstiegszeit: ca. 2 ¼ Stunden (vom Gipfel der Rotwand)
Ausrichtung: Südost

Tour als PDF-Download

Anfahrt und Ausgangspunkt

Talstation der Rotwand-Gondelbahn, mit der man bis zur Bergstation fährt.

Schwierigkeit und allgemeine Informationen

Hier wird der Zustieg zum Beginn des Steiges am Gipfel der Rotwand über den Rotwand-Klettersteig beschrieben. Über diesen steigt man auch wieder ab. Somit werden genau genommen drei Klettersteige begangen, da sich die Ferrata Mario Zandonella aus zwei einzelnen Steigen zusammensetzt. Die Tour liegt im mittleren Schwierigkeitsbereich; durch ihre Länge und durch den Abstieg über den Rotwand-Klettersteig ist sie jedoch als anspruchsvolles und ernst zu nehmendes Unternehmen einzustufen! Ein relativ guter Orientierungssinn (Achtung bei Nebel!) sowie alpine Erfahrung und eine gute Kondition sind Voraussetzung für diese Bergtour.

Zustieg

Von der Bergstation, 1.914m, wandert man über den Weg Nummer 100, der über die Rotwandwiesen führt, bis zu den Rotwandköpfen. Man folgt der Markierung „Rotwand-Klettersteig“ zum Einstieg auf 2.300m. Auftakt ist eine etwa 40m lange Leiter. Der Aufstieg zum Gipfel der Rotwand ist relativ einfach und abwechslungsreich.

Routen-Info

Vom Gipfel, 2.960m, folgt man den Steigspuren und der Markierung „Zandonella“ (grün und rot) nach Südosten hinunter (Südost-Variante). Über kompakten Fels (Stahlseil) steigt man rund 120 m ab. Man quert ein Schotterfeld leicht abwärts bis auf 2.743m und folgt dann dem Klettersteig steil aufwärts über die Wand bis auf ein markantes Band auf ca. 2.780m. Das gut gesicherte Band leitet zu einer Schotterrinne, in der man zu einer großen, markanten Grotte (verschiedene Stellungsbauten und ein Schild) am Wandfuß absteigt (der Abstieg ist aufgrund des nicht vermeidbaren Steinschlages bei größerer Bergsteiger-Frequenz sehr heikel). Von der Grotte folgt man einer Steigspur nach rechts zum Einstieg der Zandonella-Südroute, der direkt bei einem Unterstand aus dem Krieg liegt (Große Kaverne und Tafel „Klettersteig“). Ein Stahlseil leitet durch die teilweise sehr steile Wand aufwärts. Zudem erleichtern kurze Eisenleitern den Aufstieg. Über eine kurze Querung, vorbei an alten Stellungen, erreicht man einen schmalen Durchlass und kurz darauf den Gipfel der Rotwand.

Charakteristik und technische Details

Beeindruckende, lange und auch fordernde Tour, die zum Großteil über Alte Kriegssteige führt. Das Panorama und der Tiefblick sind beeindruckend. Die Ferrata Zandonella ist zum Großteil mit neuen, gut verspannten Stahlseilen gesichert. Der Rest ist relativ einfaches Gehgelände.

Abstieg

Wie Aufstieg zur Rotwand. Oder man geht bis in den Schuttkessel unterhalb der Wurzbachgipfels (kurz vor den Leiter) abwärts. Dort kann man, anstatt über die Rotwandköpfe anzusteigen, nach rechts (Hinweise) durch einen schmalen Felsspalt weitergehen und folgt dann dem Burgstallweg (Nummer 15B) zum Ausgangspunkt.

Variante

Vom Parkplatz Rifugio Lunelli oder Kreuzbergpass - Bertihütte – Zandonellasteig – Rotwandspitze – Burgstall – wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Routencharakter

Der 200-Meter-Anstieg, mit zwei kurzen Leitern und durchlaufenden Drahtseilen gesichert, ist sehr anstrengend, auch exponiert. Abstieg mit ein paar etwas ausgesetzten Passagen über dem Circo Est insgesamt wesentlich leichter. Faszinierende Felskulisse. Leider befinden sich die Sicherungen zum Teil in einem sehr schlechten Zustand, was vor allem beim Steilanstieg gefährlich ist. Achtung auf Steinschlag durch Voraussteigende!

Gehzeiten

Gesamt 7 ¾ Stunden (Aufstieg 4 ¾ Stunden & Abstieg 3 Stunden).

Höhenmeter

ca. 1400m

Markierung

Zustieg rot-weiß-rot mit der Nr. 101, am Klettersteig rot-grüne Dreiecke.


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