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16. Via Ferrata Merlone - Cima Cadini (2.788 m)

Schwierigkeit: 2
Gesamtbewertung: 2

 

Detailstrecken am Klettersteig 35% Stahlseil, 30% Leitern, 35% exponierter Pfad
Zeit insgesamt: ca. 5 Stunden
Aufstieg und Abstieg: 890 Hm
Zustiegszeit: ca. 1 ¾ Stunden
Zeit am Klettersteig: ca. 2 Stunden (inkl. Abstieg über den Klettersteig) - 280 Hm im Auf- und Abstieg
Abstiegszeit: ca. 1 ¼ Stunden (ab Einstieg Klettersteig)
Ausrichtung: West

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Anfahrt und Ausgangspunkt

Bis nach Toblach, dort links ins Höhlensteintal (Richtung Cortina) abzweigen und bis Schluderbach fahren. Links weiter Richtung Misurina-See. Weiter Richtung Drei Zinnen – Auronzo-Hütte (Hinweisschilder). Nach zwei Kehren rechts abbiegen (Hinweisschild Hütte, Parkmöglichkeit). Über den Weg Nr. 115 zur Fonda-Savio-Hütte (2.367m).

Schwierigkeit und allgemeine Informationen

Die Westwand der Cima Cadini Nordest wird zu einem großen Teil über eine sehr ausgesetzte Leiternreihe überwunden. Dazwischen trifft man auf exponierte Querungen, stahlseilgesicherte Passagen und ungesichertes exponiertes Gelände. Obwohl der Weg im letzten Teil nach rechts verlegt wurde und einige recht kümmerliche Barrikaden das lose Gestein zurückhalten sollen, ist ganz besonders auf Steinschlag zu achten. Dieser Klettersteig fällt leider nicht in die Kategorie der gut gewarteten Steige in der Gegend um Cortina.

Zustieg

Von der Hütte auf Steig Nr. 116 bis unter die Cima Cadini Nordovest und zum Kar Cadin del Nevaio. Dann vom markierten Weg links abzweigen (Hinweisschild „Ferrata Merlone“).

Routen-Info

Landschaftlich schöne Bergtour mit einer Klettersteiganlage, die über ca. 100 Höhenmeter entlang von Leitern sehr ausgesetzt durch die Steilwand nach oben führt. Der zum Teil recht exponierte ungesicherte Pfad im oberen Teil des Anstiegs setzt Bergerfahrung und Trittsicherheit voraus. Der Abstieg erfolgt über den Klettersteig, was man auf alle Fälle bei einer Tourenplanung (Wetter) in Betracht ziehen sollte! Wer lange Leiternreihen liebt, ist an der Ferrata Merlone am richtigen Platz!

Charakteristik und technische Details

Drei lange Leiterstrecken, dazwischen stahlgesicherte Abschnitte und gegen den Gipfel hin exponiertes Gehgelände. Der Zustieg zum Beginn der Stahlseile ist leichte Kletterei in exponiertem Gehgelände. Sowohl die Leitern als auch die restlichen Sicherungen gehören einer längst vergangenen Generation an und sollten unbedingt erneuert werden. Auf diesem Aufstieg ist ganz besonders auf den Zustand der Sicherungen zu achten! Bei unsicherer Wetterlage mit Gewitterneigung ist von einer Begehung dieses Klettersteiges unbedingt abzuraten.

Abstieg

Nur über den Klettersteig möglich; dann zurück über den Aufstiegsweg.


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